„Jedes Kulturdenkmal, das heute zugrunde geht, ist für alle Zeit verloren. Was wir jetzt nicht retten, kann nie mehr gerettet werden. Was wir jetzt versäumen, kann keine künftige Generation nachholen.“

Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz

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Hier finden Sie viele Informationen über unsere Führungen und unsere Projekte. Wir freuen uns über konstruktive Diskussionsbeiträge sowie Hinweise auf Ihre eigenen Projekte und Veranstaltungen.

 

Die nächsten Führungen finden im Frühjahr 2018 statt.

 

AG Denkmalradar

Schwerpunkt Zeitz

Stadtansicht Zeitz, Foto: LDS/Toralf Zinner
Foto: LDS/Toralf Zinner

Eine 1000jährige Geschichte - in der Baukultur der Stadt Zeitz ist sie ablesbar. Viele Gebäude haben im Laufe der Jahre Zeiten des Wandels überstanden. Aktuelle gesellschaftliche Veränderungen sind in Zeitz aber auch in dem derzeitigen innerstädtischen Leerstand sichtbar. Damit die Gebäude wieder in Nutzung kommen und die Stadt belebt wird, heben wir die bedrohten Baudenkmale auf das Radar. Gleichzeitig wollen wir aufzeigen, welche Konzepte bereits erfolgreich umgesetzt wurden.

Herausforderungen kann man nur gemeinsam angehen. Um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten, fand Ende Oktober ein erstes Treffen der AG Denkmalradar mit Vertretern der Stadt Zeitz statt.

 

Interesse an einer Mitarbeit? Einfach eine E-Mail senden: info@denkmalradar.de

 

 

Zurück ins Licht der Öffentlichkeit

Auf dem Denkmalradar finden Sie bedrohte Baudenkmale und gelungene Nutzungskonzepte, um Potenziale aufzuzeigen und Ideen zu sammeln.

 

Das Besondere am Denkmalradar: Jeder kann helfen, bedrohte Baudenkmale in das Denkmalradar einzustellen, zusätzliche Informationen zu bestehenden Objekten eintragen und sein Wissen zur Verfügung stellen.

 

Hier geht es zum www.denkmalradar.de -

Informationen und Mitmachmöglichkeiten erhalten Sie bei Andreas Hirt info (at) denkmalradar.de

 

 

Kulturerbe und Demografie

Gemeinsam querdenken: IndustrieKulturErbe schafft Zukunft

Was, wenn leerstehende Bauten des Industriezeitalters wieder zu Orten der Begegnung werden? Zu einem Ort für Kultursuchende, für Experimentierer, für Technik- und Geschichtsbegeisterte, für Touristen, für neue Bürger, für Gewerbetreibende, für Wissenschaftler, für…. Beispiele für gelungene Umnutzungen sind in vielen Orten Sachsens zu sehen. Durch sie konnten Städte ihren Charakter erhalten und sich gleichzeitig auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts einstellen.

 

Mit „Gemeinsam Querdenken“ starten wir ein Projekt im Landkreis Mittelsachsen, das leerstehende Bauten aus der Zeit der Industrialisierung wieder zu neuem Leben verhelfen soll. Eingeladen sind Vertreter der Städte und Gemeinden, gemeinsam daran zu arbeiten, leerstehende Bauten gezielt für die Entwicklung ihrer Stadt zu nutzen. Das Projekt knüpft an den kommunalen AK Zukunftsraum Industriebau an. Das Programm folgt in Kürze.

 

Download: Projektvorstellung

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

 

 

Vernetzung

Arbeitsgruppe Sächsische Spinnmühlen

Der Umgang mit der Meinertschen Spinnmühle in Lugau gab den Anlass. Vor einem Jahr hatten wir mit einem runden Tisch noch versucht, den Abriss abzuwenden. Trotz intensiver Gespräche und dem Willen vieler Beteiligter konnte die älteste noch erhaltene Spinnmühle von 1812/1813 aus dem Beginn der Industrialisierung nicht gerettet werden. Wieder einmal war die Zeit zu kurz, um weitere Gespräche zu führen und notwendige Maßnahmen einzuleiten.

Der Abriss der Meinertschen Spinnmühle hat uns bewogen, im nächsten Jahr einen Fokus auf die Spinnmühlen in Sachsen zu legen. Das erste Treffen mit verschiedenen Akteuren zur Besprechung des Projektes findet Anfang Dezember statt.

 

Wer jetzt schon auf Entdeckertour gehen möchte... Spinnmühlen auf der Plattform Industriekultur in Sachsen

 

Rückblick auf Veranstaltungen

Tagung "Konflikte in der Denkmalpflege"

Im Rahmen der "denkmal 2016" luden wir zur Tagung "Konflikte in der Denkmalpflege - Denkmalschutz: Verhinderer oder Förderer" ein, an der 100 Interessierte teilgenommen haben.

 

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht oder werfen Sie einen Blick in die ungeschnittene Version der aufgezeichneten Tagung.

 

 

 

Kinder- und Jugendprojekt

PEGASUS-Projekt: Mit der NaSch am Apostelhaus

Zum diesjährigen "Tag des offenen Denkmals" am 11. September 2016 war der symbolische Startschuss für unser neues PEGASUS-Projekt am 276-jährigen Apostelhaus in Lindenau. Dies führen wir gemeinsam mit der Nachbarschaftsschule der Stadt Leipzig durch. Acht Jungs zwischen 14 und 15 Jahren des Neigungskurses "Verborgene Geschichte" mit ihrer Lehrerin Kerstin Schmalfuß beschäftigen sich im Schuljahr 2016/2017 mit diesem Baudenkmal. Dafür erhielten wir den Sonderpreis von 1000 €. "PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale" wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus angeboten und ruft jährlich Schulen auf, sich mit Baudenkmalen auseinanderzusetzen.

 

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Foto: Hans Brettschneider

Spendenaufruf "Notrettungsfonds"

Spendenaufruf zum Erhalt unserer bau- und kulturhistorischen Denkmale in Mitteldeutschland

 

Immer wieder werden in Leipzig und Region Denkmale mit bau- und kulturgeschichtlicher Bedeutung abgerissen. Denken wir an die Brücke Buntgarnwerke (2013), die kleine Funkenburg, die 2005 trotz erheblicher Bürgerproteste abgerissen wurde oder an die Gohliser Actien-Brauerei (2009), die einem Stadtteilzentrum weichen musste.

 

Gäbe es einen großen Topf explizit für die Rettung von akut vom Abriss bedrohter Denkmale, welcher in einem Notfall schnell und unbürokratisch einsetzbar wäre, so könnte in vielen Fällen ein Erhalt dieser Bauwerke erreicht werden.

 

Unser erstes Projekt war die "Zittauer Mandaukaserne" 2015. weiter >>

 

Die Stiftung

Bürger retten Denkmale

Der Grundstein ist gelegt. Seit März 2010 ist die Leipziger Denkmalstiftung als gemeinnützige Organisation in das Stiftungsverzeichnis Leipzigs eingeschrieben. Mit bürgerschaftlichen Engagement setzt sich die Stiftung für den Erhalt bedrohter Baudenkmale in Leipzig und ganz Mitteldeutschland ein.  weiter >>

 

Projekte

Zukunft für gefährdete Baudenkmale

Die meisten der gefährdeten Baudenkmale stehen nicht auf der Stadtkarte der Immobilienmakler. Für diese Häuser ist die Zukunft ungewiss: Mit notdürftigen Reparaturen über den Winter bringen? Einmotten für bessere Zeiten? Neue Nutzer finden? Es gibt viele Möglichkeiten, Idee und Konzepte, die ihnen neues Leben geben. weiter >>