Die Stiftung

Hilfe für notleidende Denkmale

Erklärtes Ziel der Leipziger Denkmalstiftung ist es, gewachsene Stadtstrukturen und historische Baukultur zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Seit 2010 arbeitet die Stiftung als eigenständige, gemeinnützige Bürgerstiftung mit folgenden Schwerpunkten:

 

1. Nutzungskonzepte entwickeln:

Nutzung, Zwischennutzung oder Sicherung für bessere Zeiten. Möglichkeiten und Ideen gibt es. Sie müssen gemeinsam mit den Eigentümern erarbeitet und geprüft werden.

 

2. Eigentümer beraten:

Nicht jeder Hausbesitzer ist Immobilien-Fachmann. Die Stiftung berät hinsichtlich des Entwicklungspotenzials des Gebäudes, besonders zur Sanierung und Finanzierung.

 

3. Bedeutung von Denkmalschutz vermitteln:

Denkmale brauchen eine laute Stimme in der Öffentlichkeit. Der Wert der Denkmale für die Identität von Stadt, Region und Wirtschaftsstandort soll verankert werden.

 

4. Regionales Netzwerk für Denkmale schaffen:

Die Stiftung soll Ansprechpartner und Ort des Erfahrungsaustauschs werden für die Stadt, Hausbesitzer, Käufer, Nutzer und Ideengeber.

 

5. Finanziell unterstützen:

Denkmaleigentümern sollen Darlehn und ggf. Zuschüsse gewährt werden für die Bestandssicherung. Ziel ist es hierbei, auf diese Weise die Bedingungen für Förderprogramm zu erfüllen und so die zur Verfügung stehenden Mittel zu vervielfachen.

 

6. Baudenkmale sichern und erhalten:

Im Rahmen einer zukünftigen Leistungsfähigkeit der Stiftung besteht die Möglichkeit, notleidende Denkmale zeitweise oder dauerhaft in Trägerschaft zu übernehmen.

Modellprojekt Leipzig

In Leipzig ist die Lage einiger Baudenkmale prekär. Das Engagement der Leipziger Denkmalstiftung beschränkt sich aber nicht auf die Grenzen der Stadt. Betroffen sind vor allem kleinere Städte und Gemeinden. Perspektiv sollen Städte und Landkreise in Mitteldeutschland bei der Erstellung denkmalpflegerischer Konzepte begleitet und der Erhalt der Baukultur überregional befördert werden.