Magazine Stadtforum

Das „ NETZWERK Stadtforen Mitteldeutschland“ ist eine ehrenamtlich arbeitende, gemeinsame Plattform für alle Stadtforen und Initiativen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und angrenzenden Regionen, die sich für behutsame Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Baukultur einsetzen. Als Impulsgeber für die Leipziger Denlmalstiftung ist das Stadtforum Leipzig ein wichtiger Netzwerkpartner für uns. Es versteht sich daher von selbst, dass wir unsere Aktionen in den Stadtforum-Heften präsentieren, sondern auch, dass man die Hefte gegen eine geringe Schutzgebühr bei uns erwerben kann.

Aktuell verfügbare Ausgaben (Inhaltsangaben folgen unter dem Bild)

Mehr über das Stadtforum Leipzig finden Sie auf der Webseite stadtforum-leipzig.de

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Leipziger Denkmalstiftung

Heft 1-2016

Heft 2-2017

Heft 3-2018

Heft 4-2019

Leitartikel

Denkmalschutz von unten – Bürgerinitiativen und Stadtforen als Impulsgeber - Arnold Bartetzky, Universität Leipzig

Baukultur – ein gefährliches Wort - Prof. Dr. Christian Illies, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Rettet die ehemaligen Textilwerke „Palla“ in Glauchau! - Sebastian Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

Titelthema

Die Hoffnung stirbt zuletzt - Frank Kotzerke, Stadtforum Chemnitz

Rettet die erzgebirgischen Spinnmühlen! - Basti Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

Leerstand nutzen für ein attraktives Zeitz - Maren Schiel, Förderverein der Leipziger Denkmalstiftung e. V.

Großstadt gestalten – Urbanität im Wandel - Prof. Dr. Wolfgang Sonne, TU Dortmund, Jochen Rack, Deutschlandfunk

Baugeschichte des Viadukts Annaberger Straße in Chemnitz - Verein Viadukt e. V.

Erhalt der ehemaligen „Hößlerschen Spinnmühle“ - Gert Rehn, Stadtforum Chemnitz

Die Wiederbelebung des ehemaligen Hauptgebäudes des ZEKIWA-Werkes in Zeitz - Sebastian Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost

100 Jahre Bauhaus – Der zweite Bauhausdirektor Hannes Meyer - Gert Rehn, Stadtforum Chemnitz

Neue Gründerzeit in Altenburg - Jutta Penndorf, Stadtforum Altenburg

Hannes Meyer als Vorbild – der Hannes-Meyer-Preis - Christian Hartwig, Arbeitskreis Innenstadt e. V., Halle

Aus den Stadtforen

Die Stadt träumt - Frank Kotzerke, Stadtforum Chemnitz

Görlitzer Stadtumbau-Matrix bedroht Denkmalsubstanz - Thomas Göttsberger, Stadtforum Görlitz und Zittau, Stadtrat in Ostritz

Ertüchtigung statt Abriss – ein großer Erfolg und eine bittere Pille - Dr. Johannes Rödel, Verein Viadukt e. V., Chemnitz

500 Jahre Industriekultur in Leipzig und Region - Dave Tarassow, Industriekultur Leipzig e. V.

Neues aus der Bergstadt Freiberg - Rüdiger Wirth, Stadtforum Freiberg

Chemnitz, Unsere Stadt – Gestaltung Stadtzentrum, drei Themen - Prof. Dr. Thomas Topfstedt, Universität Leipzig, Dr. Peter Fibich, Büro für Freiraumkonzepte, Prof. Karl Clauss Dietel, Stadtforum Chemnitz

Umgebindehäuser in der Oberlausitz: zwischen Wertschätzung und Zerstörung - Matthias Böhm, Stadtforum Zittau

Zittaus Kulturhauptstadt-Bewerbung und ihr Umgang mit Baukultur - Matthias Böhm, Stadtforum Zittau

Neues Leben in alter Schwemme-Brauerei - Marcel Naumann, Arbeitskreis Innenstadt e. V., Halle

Die denkmalgeschützten Brücken des Chemnitzer Bahnbogens - Frank Kotzerke, Verein Viadukt e. V.

Reaktivierung von Bahnhofsflächen zu Erlebnisräumen in Leipzig - Dave Tarassow, freier Autor, Leipzig

„Neubau-Verwahrlosung“ historisch bedeutsamer Stadtareale in Dresden - Sebastian Storz & Susanne Reichle, Forum für Baukultur e. V., Dresden

Leipziger Denkmalstiftung - Dave Tarassow, Leipziger Denkmalstiftung, Netzwerkkoordinator der Stadtforen Mitteldeutschland

Leipziger Denkmalstiftung bringt gefährdete Gebäude wieder auf`s Denkmalradar - Maren Schiel, Förderverein der Leipziger Denkmalstiftung e. V.

Für die Beibehaltung des historischen Verlaufs des Pleißemühlgrabens - Heinz-Jürgen Böhme, Stadtforum Leipzig, Förderverein Neue Ufer Leipzig e. V.

Wiederbelebung eines Altstadtviertels – Eigentümermoderation und Vernetzung in Halle-Glaucha - Gernot Lindemann, Leipzig

Baukultur fördert Bildung – Bildung fördert Baukultur - Sebastian Storz, Forum für Baukultur Dresden e. V.

Geplanter Erweiterungsbau am Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg - Dr. Rüdiger Wirth, Stadtforum Freiberg

Der Abriss des Raumflugplanetariums “Sigmund Jähn” – ein Fluthilfeschaden - Ruth Heftrig, Arbeitskreis Innenstadt e. V. Halle (Saale)

Umbau der Alten Aktienspinnerei zur Bibliothek der TU Chemnitz - Gert Rehn, Stadtforum Chemnitz

Meinertsche Spinnmühle in Lugau - Wolfram Günther, Leipziger Denkmalstiftung

Dresden – Bauten und Baupläne - Gert Rehn, Netzwerk der Stadtforen Mitteldeutschland (Beitrag der Redaktion)

Gefährdete Spinnmühlen im Erzgebirge – ein Überblick - Gert Rehn, Sächsischer Arbeitskreis Spinnmühlen

Gegen die Verstädterung unserer Dörfer - Michael Backhaus, Stadtforum Chemnitz

Praktische Arbeiten der Stadtforen

Die Mandau-Kaserne in Zittau mit neuer Nutzung - Matthias Böhm, Stadtforum Zittau, Stadtrat

Der Altan in Zittau - Thomas Göttsberger, Stadtforum Görlitz und Zittau, Stadtrat in Ostritz

Der Erhalt des Wohn- und Geschäftshauses Johannisstraße 49 in Altenburg - Peter Gzik, Stadtforum Altenburg

Städtebauliches Konzept Georgplatz/Ferdinandplatz in Dresden - Michael Wolf, StadtbilDDresden

Industriekultur Ost bis 1989: Zur Bewertung der architektonischen Qualität von Industriebauten der DDR - Basti Dämmler, Netzwerk Industrie.Kultur.Ost


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

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Schaustickerei Plauen – Ein Spitzen-Museum

Mit der Etablierung des Tuchmacherhandwerkes Anfang des 15. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Produktion in Plauen. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich neben der Baumwollspinnerei auch die Stickerei. Doch erst mit dem Einsatz von leistungsfähigen Stickmaschinen im Jahre 1858 und 1883 wurde Plauen zum Zentrum der deutschen Spitzenherstellung.

Während der Blütezeit der Plauener Stickerei errichtete Albert Schiller zwischen 1897 und 1902 ein Hofgebäude für zehn Schiffchenstickmaschinen und eine Fabrikantenvilla. Heute gehören die originalen Großstickmaschinen und die gut erhaltene historische Bausubstanz zu den wertvollen Zeugnissen sächsischer Industriekultur und werden aktiv als Museum genutzt.

Neben der Darstellung typischer Arbeitsabläufe und Projektarbeiten zur Erforschung regionaler Textilgeschichte, werden auch Kreativ- und Bildungskurse für Kinder und Jugendliche angeboten.

Schaustickerei Plauen

Quelle: Denkmalradar

Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

Quelle: Denkmalradar

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Quelle: Denkmalradar

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Stadtcafé Zschopau – Die Zeit bringt Veränderung

Die Notsicherung der früheren Gaststätte „Stadtcafé“ durch die Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft wurde in zwei Abschnitten durchgeführt. Im ersten Abschnitt wurde der drohende Einsturz des architektonisch repräsentativen Bürgerhauses abgewendet und ein weiteres eindringen von Nässe verhindert, im zweiten Abschnitt konnte dann die Restberäumung eingestürzter Schuttmassen, eine weitere Aussteifung der Gebäudewände und die dringend erforderliche Ergänzung fehlender Deckenabschnitte vorgenommen werden.

Um sich über den Fortgang der Sicherungsarbeiten am Gebäude zu informieren und Vorschläge sowie eigene Ideen zum Nutzungskonzept einzubringen, lud die Große Kreisstadt Zschopau und die Denkmalgut im Mai 2016 die Zschopauer Bürgerinnen und Bürger zu einer Begehung ein. Um die Sicherungsarbeiten praxisnah erläutern zu können, wurden geschätzt 250 interessierte Zschopauer und Gäste durch die Baustelle geführt. Die Leipziger Denkmalstiftung, welche fortan mit der Betreuung des Gebäudes vertraut ist, stellte Informationstafeln zur Verfügung, an denen während der teilweise langen Wartezeit wichtige Informationen zum Fortgang der Sicherungsarbeiten und Projektplanung eingeholt werden konnten.

Von den Besuchern wurde das Nutzungskonzept „Jugendherberge“ als sehr positiv aufgenommen, konnte aber nach dreijähriger Verhandlung und intensiver Planung durch einen unbegründeten Verhandlungsabbruch seitens des Jugendherbergsverbandes nicht weitergeführt werden. Doch die Denkmalentwicklung Erzgebirge GmbH, welche als zukünftiger Pächter fungiert, ließ sich nicht beirren und hielt an der Idee fest, eine Herberge zu errichten und dem Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten aktiv entgegenzuwirken. Der Zschopauer Stadtrat hat den Plänen bereits grünes Licht gegeben und es wurde eine Förderung durch das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in Aussicht gestellt. Wenn die Baugenehmigung nun bis Ende des Jahres vorliegt, kann das langfristige Ziel, Familien während des Urlaubes eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu bieten, gegen Ende 2022 Realität werden.

Stadtcafé_Zschopau.jpg

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Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


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Das Kontorhäuschen – Eine hörbare Wiederbelebung

Ein knapp 120 Jahre altes Fachwerkhäuschen – was könnte uns dieses Relikt aus der Gründerzeit wohl an interessanten Geschichten erzählen? Im Jahre 2012 war es in einem so schlechten Zustand, dass es den nächsten Winter nicht überstanden hätte und somit beinahe gänzlich verstummt wäre. Das Dach war massiv zerstört, Dachteile waren in den Innenbereich des Gebäudes gefallen und zahlreiche Klinkersteine beschädigt. Der Dachreiter hatte sich als letztes Element „im Sattel gehalten“, musste aber zeitweilig vom morschen Dach entfernt und eingelagert werden. Das Haus wurde komplett eingerüstet und erhielt ein provisorisches Schutzdach. Durch das beherzte Eingreifen der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz, gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung, Stiftung „Ecken wecken“ und Leipziger Denkmalstiftung konnte ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Leipziger Westen gerettet werden.


Kontorhäuschen


Nach der erfolgten Sanierung wurde es dann etwas stiller um das Kontorhäuschen, bis das 2017 gegründete Musikzimmer Leipzig dann schließlich die Wände mit internationalen Rhythmen und fröhlichen Melodien zu neuem Leben erweckte. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist musikalisch!“ organisieren Anne und Frederic in gemütlicher Atmosphäre musikbezogene Gruppenangebote mit erwachsenen Menschen. So erzählt das kleine Fachwerkhaus nun seine eigene Geschichte – man muss nur aufmerksam den Klängen lauschen.


Die ehemalige Weberei August Hempel – Heute Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde

Das ehemalige Produktionsgebäude der Weberei August Hempel und späteren VEB Lautex wurde zwischen 1890 und 1910 errichtet. Das ortsbildprägende Gebäude, welches technik- und baugeschichtlich bedeutsam ist, war nach der Wende mit dem Produktionsaus dem Verfall preisgegeben.

Nach 15 Jahren Leerstand entschied sich die Gemeinde Cunewalde zur Revitalisierung der Industriebrache und kaufte 2005 das Fabrikareal. Ein ins Leben gerufener Architekturwettbewerb brachte die Idee einer gut erreichbaren Bündelung, der bis zu dem Zeitpunkt in den Ortsteilen verteilten Gemeindeeinrichtungen, auf den Plan. Im Frühjahr 2006 begann der Umbau und bereits im November 2007 konnte das Gemeinde- und Bürgerzentrum Cunewalde feierlich eröffnet werden. Die sachliche äußere Hülle blieb bei der denkmalgerechten Sanierung weitgehend unverändert. Bei der Einrichtung des Inneren gelang es den Architekten die Nutzungsanforderungen der Büroarchitektur in die großzügigen gründerzeitlichen Räume einzubinden.

Auch der angrenzende Trutzmühlteich konnte als technisch-historisches Element aufgegriffen werden. Es wurde ein Fließwasserwärmetauscher installiert, welcher die Wärmeenergie aus dem Überlaufwasser des Teiches in Heizenergie umwandelt und so 80% des Wärmebedarfs der Gemeindeeinrichtung abdeckt. Zudem wurde auf dem Satteldach eine Photovoltaikanlage installiert, welche mit 9.500 KW/h pro Jahr mit erneuerbarer Energie umweltschonend zu Kosteneinsparungen in der Gemeinde beiträgt. Für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne wurde das Projekt 2010 mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur mit folgender Begründung von den Juroren ausgezeichnet: „Das Vorhaben verbindet in ausgezeichneter Weise die Geschichte des Standortes und die erhaltenswerte Bausubstanz mit den heutigen Anforderungen und der öffentlichen Nutzung.“

Weberei August-Hempel

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