Aktivitäten

Baudenkmale erhalten

Mit Engagement, einem großen Netzwerk und tatkräftiger Unterstützung kann man viel erreichen.

Die Leipziger Denkmalstiftung setzt sich dort ein, wo Privatpersonen allein nicht weiter kommen oder das Interesse der Wirtschaft nicht ausreichend ist.

 

Eine Auswahl unserer Projekte:

Apostelhaus

Das "Apostelhaus*" mit seinen knapp 60 qm² Wohnfläche und 1,5 Geschossen steht nun schon seit dem Jahr 1740. Das kleine Fachwerkhäuschen ist urpsrünglich ein Gesindehaus gewesen und feierte 2015 sein 275-jähriges Bestehen. Doch das Haus ist dringend sanierungsbedürftig.

 

* Es ist noch nicht nachweislich, dass es zu den "12 Aposteln" gehört, die sich in der Apostelstraße befanden. Dazu wird zurzeit recherchiert.

 

 

Leistungen seit 2016:

 

• Aktive Netzwerkarbeit

• Teilnahme am "Tag des offenen Denkmals"

• Patenhaus durch "PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale"

Felsenkeller

Das Ballhaus "Felsenkeller" wurde im Jahre 1890 eröffnet und diente viele Jahrzehnte als Kulturzentrum. Bis 1933 fanden hier auch die Arbeiterbewegungen um Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann und Karl Liebknecht statt. Seit 2015 lädt der Felsenkeller wieder regelmäßig zu Veranstaltungen ein.

 

 

 

 

Leistungen seit 2015:

 

• Aktive Netzwerkarbeit

• Hausführungen zum Westpaket

• Handwerkliche Arbeitseinsätze durch Leipziger Frühjahrsputz und mit Jugendgruppe

• Teilnahme am "Tag des offenen Denkmals"

• Patenhaus durch "PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale"

 

Mehr Informationen finden Sie demnächst hier.

Nathanaelkirche

Die "Nathanaelkirche" wurde 1881 bis 1884 nach Plänen der Architekten Hartel und Lipsius gebaut. Unter den Leipziger Kirchen des Historismus hat sie eine besondere Bedeutung, da ihre Innenausstattung mit Altar, Kanzel, Lesepult, Taufstein und Orgelprospekt fast im Original erhalten sind.

 

 

 

 

 

Leistungen seit 2014:

 

• Aktive Netzwerkarbeit

• Handwerkliche Arbeitseinsätze

Philippuskirche

Die "Philippuskirche" wurde 1907 bis 1910 nach Plänen des Leipziger Architekten Alfred Müller erbaut. Als einzige Kirche Mitteldeutschlands wurde sie nach Vorgaben des "Wiesbadener Bauprogramms" als Gemeindezentrum konzipiert. Nach langem Leerstand wird sie bis 2016 zum Integrationshotel mit Restaurant umgebaut. Die Kirche ist nicht entweiht.

 

 

 

Leistungen seit 2013:

 

• Aktive Netzwerkarbeit

• Hausführungen zum Nikolaus

• Handwerkliche Arbeitseinsätze mit Jugendgruppe

• Teilnahme am "Tag der Architektur"

Brücke Buntgarnwerke

Die historische Brücke der Buntgarnwerke soll abgerissen werden! Das imposante Backstein-Quartier der Buntgarnwerke liegt zwischen der Nonnenstraße und Holbeinstraße zu beiden Seiten der Weißen Elster.

Das Bauwerk gehörte zur Spinnerei, in der Mitte befand sich ein Gleisbett, das einen Anschluss zwischen Werk und dem Industriebahnhof Plagwitz-Lindenau herstellte. Wegen des derzeit kritischen Zustandes des Unterbaus wurde unter der Brücke ein Fangnetz angebracht, um die Gefahr für den Bootsverkehr abzuwenden. Dieser Zustand darf jedoch kein Dauerzustand sein und somit sind die Eigentümer der Brücke zum Handeln gezwungen – entweder Sanierung oder Abriss. Umso konkreter das Projekt wurde, umso mehr zogen sich die Eigentümer zurück. Man entschied sich für den Abriss der Brücke, der im März 2013 erfolgte.

 

Leistungen 2012-2013:

 

• Gespräche zwischen Eigentümern und Initiativen

• Angebot zur Übernahme

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Kontorhäuschen

Das um das Jahr 1890 errichtete Kontorhäuschen, war einst Teil der Abfertigungsanlagen für den Empfang und Versand der Güter auf dem Übergabebahnhof Plagwitz-Lindenau und wurde zwischen 1896 und 1959 als Dienstgebäude für die dort liegende Straßenbahn-Kuppelendstelle genutzt. Höchstwahrscheinlich diente es auch als Verkaufsstelle für Fahrkarten. Aufgrund mangelnder Nutzung und Instandhaltungsmaßnahmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten nagt jedoch der Zahn der Zeit an diesem Kleinod, wegen seiner Historie liebevoll „Kontorhäuschen“ genannt, und hat mittlerweile dazu geführt, dass das Gebäude stark vom Einsturz bedroht ist.

 

Wir haben zusammen mit Partnern das Objekt 2012 notgesichert. Arbeitsziel war die Restaurierung, doch der damalige Eigentümer, die MainAsset Management, war daran wenig interessiert. Der neue Eigentümer plant nun eine Sanierung Ende 2016.

 

Leistungen seit 2011:

 

• Arbeitseinsätze bei der Notsicherung

• Öffentlichkeitsarbeit bei örtlichen Veranstaltungen

• Mitwirkung bei der Organisation der Sanierung, die zu weiten Teilen über bürgerschaftliches Engagement realisiert werden soll

• Langfristige Übernahme der Trägerschaft des Objektes

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Villa Hasenholz

Das historische Ensemble, bestehend aus einem Wohnhaus von 1873, das derzeit zu Künstlerwohnungen ausgebaut wird, dem nach 1893 angefügten „Großen Restaurationssaal nebst Kolonnaden“ und den parkähnlichen Grünflächen mit alten Streuobstwiesen, ist in großem Umfang im Bestand erhalten und auf der Liste der Kulturdenkmale der Stadt Leipzig verzeichnet. Seit 2009 wird es von der Pächterin Marion Salzmann behutsam zu Künstlerwohnungen, einem Ausflugslokal und einem Ort für kulturelle Veranstaltungen entwickelt und damit weitgehend auch wieder seiner historischen Nutzung zugeführt.

 

Das ehemalige Ausflugslokal „Zur Burgaue“ ist ein großartiges Beispiel Leipziger Bau- und Kulturgeschichte.

 

Leistungen seit 2011:

 

• Aktive Netzwerkarbeit und Beratung

• Mitorganisation bürgerschaftlichen Engagements und Gewinnung unterstützender Fachfirmen

• Spendensammlung für Eigenmittelersatz zur Fördermittelbeantragung

• Jährliche Teilnahme am „Tag des offenen Denkmals“ mit der Villa Hasenholz

 

Mehr Informationen finden Sie hier.